Die Region:
Die Provinz Nordsulawesi ist besonders für ihre erstklassigen Tauchgebiete bekannt. Aber die Naturschätze beschränken sich nicht nur auf die Gebiete unter Wasser. Die bewaldeten Hügel beheimaten viele besondere Tier- und Pflanzenarten, die von Naturliebhabern entdeckt werden können. Insbesondere im Tangkoko Naturreservat kommen Naturliebhaber ob einer Vielzahl tropischer Vogal- und seltener Säugetierarten auf ihre Kosten. Das Schutzgebiet ist nur 40 Boostminuten vom Pulisan Jungel Beach Resort entfernt. Auch zu den Tauchplätzen von Bangka, Lembeh und Bunaken ist es nicht weit. Deshalb bietet sich das Pulisan Jungel Beach Resort als Ausgangspunkt für Erkundungen entlang der Ostküste geradezu an. Wer nicht lange mit dem Boot unterwegs sein möchte kann als Taucher oder Schnorchler auch das schöne Hausriff nutzen oder die Küste und die umliegenden Hügel zu Fuß erkunden.
Das Resort:
Für das Pulisan Jungle Beach Resort könnte es keinen treffenderen Namen geben. Das Resort wurde weit ab von der lebhaften Provinzhauptstadt Manado an einer malerischen Bucht südlich der Pulisanhalbinsel erbaut. Es ist ein Refugium im Dschungel, das ohne großen Luxus, Klimaanlage und Animationsprogramm auskommt. Vom Sam Ratulangi Flughafen bei Manado fährt man rund 30km in nordöstliche Richtung. Die Straße durchquert viele kleine Dörfer, weitläufige Kokosplantagen und mit Rambutanbäumen gesäumte Alleen. Am Ende erreicht man das Resort aber nur über einen gewundenen Waldweg, denn die Straße endet in dem kleinen Ort Marinsow. Die freundlichen Mitarbeiter des Resorts tragen schwere Gepäckstücke bis zu der kleinen Bungalowanlage am Strand. Bevor Sie Ihr Ziel erreichen müssen Sie dem 1km langen Dschungelpfad folgen, der hügelauf- und hügelabwärts, entlang eines kleinen Baches und durch einen Bambushain führt.
Zum Pulisan Jungle Beach Resort gehören acht Strandbungalows im typischen Minahasa-Cottage-Stil. Die Holzbungalows sind einfach und funktional ausgestattet, sauber und gemütlich. Vier der Bungalows haben ein indonesisches "Mandi", das auch Elefantendusche genannte wird, weil man sich dabei wie ein Elefant mit Wasser übergießt. Zwei größere Strandbungalows sind mit Badezimmer/WC im westlichen Stil ausgestattet. Daneben gibt es noch zwei kleinere, besonders für Einzelreisende geeignete Bunaglows mit indonesischem Badezimmer.
Die Küche im Pulisan Jungle Beach Resort orientiert sich an der einheimischen Küche. Das Resort wird regelmäßig mit typischen Lebensmitteln aus der Region beliefert. Auf dem Speiseplan stehen z.B. tropische Früchte, Gemüse, Reis, Sago, Maniok und Bataten, Dorfhuhn und fangfrischer Fisch. Eine Mahlzeit im Pulisan ist auch immer ein Streifzug durch die kulinarische Schatzkammer von Nordsulawesi.
Dugong Dive Centre
Die Gewässer rund um das Pulisan Jungle Beach Resort verfügen über eine Artenvielfalt, die zu der von Bunaken oder Lembeh vergleichbar ist. Gleichzeitig ist das Gebiet noch relativ unbetaucht. Die Tauchgänge hier verströmen immer noch den Charme von Pioniertauchgängen. Die Tauchgründe sind sogar so außergewöhnlich, dass sie auf die Liste des UNESCO Weltnaturerbes aufgenommen weren sollen. Die kleine Tauchbasis des Pulisan Jungle Beach Resorts organsisert alle Ausflüge zu den umliegenden Tauchplätze. Zur Basis gehören zwei Holzboote (13m und 9m lang), ein Coltri Kompressor, Grundausstattung in allen Grßen und 26 Tauchflaschen. Weiteres Equipment und Sonderwünsche auf Anfrage. Die erfahrenen Tauchguides vom Dugong Dive Centre begleitean alle erfahrenen Taucher unter Wasser. Die Tauchausbildung findet in Zusammenarbeit mit dem Thalassa Divecenter aus Manado statt.
Das Projekt
Das Pulisan Jungle Beach Resort hat sich zum Ziel gesetzt in der Region neue Einnahmequellen für die ansäßige Dorfbevölkerung zu erschließen. Alle Gebäudes des Resorts wurden von den Einwohnern der umliegenden Dörfer Marinsow, Pulisan und Kinunang erbaut worden. Die für das Resort benötigten Lebensmittel werden ebenfalls nur in den Dörfern gekauft und die Zubereitung der Speisen erfolgt nach lokalen Rezepten. Die Gäste des Pulisan Jungle Beach Resorts werden bewußt nicht von den Dorfbewohnern abgeschottet. Stattdessen wird ein Dialog auf verschiedenen Ebenen gefördert. Seit dem Jahr 2000 gibt es ein von Gästen iniziertes Hilfsprojekt für Schulkinder, das sich aus Spenden der Resortgäste finanziert. Bislang fanden 45 Kinder aus den ärmsten Dorffamilien Pateneltern, die für ihre Schulausbildung aufkommen. Auch die Erwachsenen erfahren eine Aus- und Weiterbildung. Im Juli 2006 gründeten ehemalige Gäste den Freundeskreis Lembeh - Pulisan - Bangka e.V., der sich den Schutz der Region zum Ziel gesetzt hat.