Zum aktuellen Status des Gunung Agung (Stand: 29.09., 10:45 Uhr)

Aktueller Status zum Vulkan Agung

Die Sunda-Inseln und damit fast das gesamte indonesische Archipel sind größtenteils vulkanischen Ursprungs und weisen immer eine hohe vulkanische Aktivität auf. Phasen erhöhter vulkanischer Aktivität, Erdbeben und auch Vulkanausbrüche gehören in Indonesien zum Alltag, sowohl wir als auch die örtlichen Behörden und unsere Partner vor Ort haben langjährige Erfahrung im Umgang damit. Entsprechend reagieren wir auch kurzfristig und flexibel auf entsprechende Situationen, z.B. durch Routen- und Programmänderungen, auf Grund von aktueller Aktivität und daraus resultierenden Sperrungen. Natürlich immer in enger Absprache mit Ihnen und dem Fokus auf Ihrer Sicherheit als unsere Gäste.

Die aktuell erhöhte Aktivität des Gunung Agung, die ggf. zu einem Ausbruch führen kann, betrifft im Falle einer Eruption einen Teil Nordostbalis mit aktuell folgenden Auswirkungen:

Aktuell - Rundreisen und Hotels auf Bali

Alle Rundreisen und Hotelaufenthalte finden bis auf Weiteres wie geplant statt.

Die aktuell von der 12km-Sicherheitszone um den Agung eingeschlossenen touristischen Ziele sind lediglich der Pura Besakih (Muttertempel, direkt am Hang des Agung), sowie der Wasserpalast Tirta Gangga in Karangasem. Diese werden durch Alternativprogramm außerhalb der Sicherheitszone ersetzt, ebenso werden Routenführungen geändert die durch oder nah an die Sicherheitszone führen. Alle anderen Ziele unserer Rundreisen liegen weit außerhalb der Sicherheitszonen und sind daher aktuell nicht betroffen.

Eine stets aktualisierte Karte mit den Sicherheitszonen finden Sie unter folgendem Link auf Google Maps: Aktuelle Sicherheitszone Agung

Auswirkungen im Falle einer Eruption:

Abhängig vom Wetter, insbesondere den Windrichtungen im Hinblick auf möglichen Ascheregen, werden wir weitere kurzfristige Routen- und Programmänderungen vornehmen und dafür Sorgen, dass Sie möglichst schnell aus betroffenen Gebieten gebracht werden.

Aktuell - Transit-Gäste auf Bali

Gäste mit Transitaufenthalten, Zwischenübernachtungen und Kurzaufenthalten auf Bali sind aktuell nicht betroffen. Der Süden Balis (Denpasar, Sanur, Kuta, Legian, Seminjak, Jimbaran, Nusa Dua, Tanjung Benoa etc.) samt Flughafen liegt 50-70 km vom Gunung Agung entfernt und damit weit außerhalb der 12km-Sicherheitszone.

Auswirkungen im Falle einer Eruption:

Sofern Auswirkungen zu erwarten sind werden Hotelaufenthalte geändert und Flüge ggf. vorverlegt, selbstverständlich in enger Absprache mit Ihnen.

Aktuell - Flüge und Flughäfen

Der Flugbetrieb am Flughafen Denpasar (Bali Ngurah Rai International Airport, DPS) sowie alle Flüge operieren aktuell normal. Der Flughafen in Denpasar ist 60km vom Gunung Agung entfernt und damit weit außerhalb der Sicherheitszone. Sollte es, z.B. durch vulkanische Asche, zu Beeinträchtigungen des Flugbetriebs kommen sind Ausweichflughäfen auf Lombok und Java erreichbar und im Rahmen der Krisenvorsorge bereits darauf eingestellt. Das gilt auch für den Flughafen Denpasar. Die Airlines bieten in der Regel Umbuchungsmöglichkeiten an sofern es tatsächlich zu Beeinträchtigungen kommt. Sollte es dazu kommen kümmern wir uns in Absprache mit Ihnen um die beste und schnellste Lösung.

Auswirkungen im Falle einer Eruption:

Sofern Auswirkungen auf den Flugverkehr auftreten werden wir in enger Absprache mit Ihnen entsprechende Flüge umbuchen und für den ggf. notwendigen Transport zu alternativen Flughäfen sorgen. Sofern es sich bei Ihren Flügen um Eigenbuchungen handelt setzen Sie sich bitte direkt mit Ihrer Airline in Verbindung und teilen uns eventuelle Änderungen unverzüglich mit damit wir entsprechende Anpassungen und Änderungen an Ihrem Programm, z.B. Transfer vom Alternativflughafen zum Startpunkt der Reise und eventuelle Zwischenübernachtungen, vornehmen können.

Zusammenfassend

Während der großen Vulkanausbrüche in Indonesien der letzten Jahre z.B. Merapi (2010, Java), Rinjani (2010, Lombok), Semeru (2010, Java), Sinabung (2013-Heute, Sumatra) Lokon (2013, Sulawesi) sowie beim Ausbruch Eyjafjallajökull auf Island 2010 konnten nahezu alle Reisen weitestgehend unverändert und mit nur geringen Beeinträchtigungen durchgeführt werden. Wir sind ständig in engem Kontakt mit den Behörden und unserern Partnern vor Ort und reagieren schnell, flexibel und vorausschauend.