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Zum aktuellen Status des Gunung Agung (Stand: 01.12.2017 11:00 Uhr)

Aktueller Status zum Vulkan Agung: Level IV

Aktuell sind alle Flughäfen geöffnet.

Der Gunung Agung stößt weiterhin eine Wolke aus vulkanischer Asche und Wasserdampf aus. Diese ist deutlich kleiner als in den vorangegangenen Tagen. Auf Grund der Winverhältnisse zieht die Wolke in östlicher Richtung nach Lombok. Der Flughafen Lombok (LOP) ist geschlossen (vorerst bis 30.11.2017 17:00 Uhr bzw. 00:00 Uhr lokaler Zeit). Die Flughäfen Bali (DPS) und Surabaya (SUB) sind nicht betroffen. Volcano Observatory Notice for Aviation (VONA): Code Red.

Die Schließung des Ngurah Rai Flughafens auf Bali (DPS) wurde aufgehoben und der Flugbetrieb wieder aufgenommen. Die Flughäfen Lombok (LOP) und Surabaya (SUB) sind ebefalls geöffnet. Volcano Observatory Notice for Aviation (VONA): Code Orange.

Die Aktivität des Agung dauert an. Auf Grund der dichten Aschewolke über dem Krater wurde die Schließung des Ngurah Rai Flughafens auf Bali (DPS) bis 23:00 Uhr (29.11.2017, 07:00 Uhr Ortszeit) verlängert. Der Flughafen Lombok LOP) ist geöffnet, operiert aber nur eingeschränkt. Der Flughafen Surabaya (SUB) in Ostjava wird von der Aschewolke nicht beeinträchtigt. Volcano Observatory Notice for Aviation (VONA): Code Red.

Am 27.11.2017 wird der Status des Gunung Agung von den indonesischen Behörden auf das höchste Level (Level IV) gesetzt und die Sicherheitszone auf bis zu 10km ausgeweitet. Die Aschewolke steigt auf eine Höhe von ca. 3.400m auf. Der Ngurah Rai Flughafen von Bali ist bis vorerst bis 00:00 Uhr (28.11.2017, 07:00 Uhr lokaler Zeit) geschlossen. Der Flughafen von Lombok operiert normal, allerdings sind alle Flüge nach Bali gecancelt. Volcano Observatory Notice for Aviation (VONA): Code Red.

Fortsetzung des Ausbruchs am 26.11.2017 und Eintritt in die magmatische Phase. Die dunkle Rauchwolke erreicht zum Teil eine Höhe von ca. 6.140m und bewegt sich in südöstlicher Richtung. Der Flughafen Denpasar ist geöffnet. Einzelne Flüge werden umgeleitet oder gecancelt, wodurch es zu Verspätungen kommen kann. Der Flughafen von Lombok bleibt vorerst bis 23:00 Uhr (27.11.2017, 06:00 Uhr lokaler Zeit) geschlossen. Die Volcano Observatory Notice for Aviation (VONA): Code Red.

Am 25.11.2017 ereignet sich gegen 10:30 Uhr (17:30 Uhr lokaler Zeit) ein weiterer Ausbruch. Die Rauchwolke erreicht eine Höhe bis zu 1.500m und zieht in südwestlicher Richtung. Der Status ist unverändert auf Level III (Siaga) und die Flughäfen Denpasar und Lombok sind geöffnet. Einzelne Flüge wurden gecancelt oder umgeleitet. Volcano Observatory Notice for Aviation (VONA): Code Orange.

Der Gunung Agung begann am 21.11.2017 gegen 10:05 Uhr (17:05 Uhr lokaler Zeit) erneute Aktivität zu zeigen. Dabei handelt es sich um einen phreatischen Ausbruch, also eine Dampfexplosion bei der externes Wasser überhitzt und als Dampfwolke aufsteigt. Graue Wolken steigen bis ca. 700m über dem Krater des Agung auf. Eine Beeinträchtigung des Flugverkehrs besteht bisher nicht. Die Aktivität des Vulkans dauert an. Der Status bleibt unverändert.

Nach einem deutlichen Rückgang der vulkanischen Aktivität war die Warnstufe von den indonesischen Behörden am 29.10.2017 auf Level III heruntergestuft worden. Die Resorts und Sehenswürdigkeiten in der ehemaligen Sicherheitszone (bis 12km um den Krater des Agung) werden sukzessive den Besuchern zugänglich gemacht.

Die Sunda-Inseln und damit fast das gesamte indonesische Archipel sind größtenteils vulkanischen Ursprungs und weisen immer eine hohe vulkanische Aktivität auf. Phasen erhöhter vulkanischer Aktivität, Erdbeben und auch Vulkanausbrüche gehören in Indonesien zum Alltag, sowohl wir als auch die örtlichen Behörden und unsere Partner vor Ort haben langjährige Erfahrung im Umgang damit. Entsprechend reagieren wir auch kurzfristig und flexibel auf entsprechende Situationen, z.B. durch Routen- und Programmänderungen, auf Grund von aktueller Aktivität und daraus resultierenden Sperrungen. Natürlich immer in enger Absprache mit Ihnen und dem Fokus auf Ihrer Sicherheit als unsere Gäste.

Die aktuell erhöhte Aktivität des Gunung Agung, die ggf. zu einem Ausbruch führen kann, betrifft im Falle einer Eruption einen Teil Nordostbalis mit aktuell folgenden Auswirkungen:

Aktuell - Rundreisen und Hotels auf Bali

Alle Rundreisen und Hotelaufenthalte finden bis auf Weiteres wie geplant statt.

Sofern Sehenswürdigkeiten von der aktuellen Sicherheitszone betroffen sein sollten, werden sie durch alternative Programmpunkte außerhalb der aktuell gültigen Sicherheitszone ausgetauscht.

Eine stets aktualisierte Karte mit den Sicherheitszonen finden Sie unter folgendem Link auf Google Maps: Aktuelle Sicherheitszone Agung

Auswirkungen im Falle einer Eruption:

Abhängig vom Wetter, insbesondere den Windrichtungen im Hinblick auf möglichen Ascheregen, werden wir weitere kurzfristige Routen- und Programmänderungen vornehmen und dafür Sorgen, dass Sie möglichst schnell aus betroffenen Gebieten gebracht werden.

Aktuell - Transit-Gäste auf Bali

Gäste mit Transitaufenthalten, Zwischenübernachtungen und Kurzaufenthalten auf Bali sind aktuell nicht betroffen. Der Süden Balis (Denpasar, Sanur, Kuta, Legian, Seminjak, Jimbaran, Nusa Dua, Tanjung Benoa etc.) samt Flughafen liegt 50-70 km vom Gunung Agung entfernt und damit weit außerhalb der 12km-Sicherheitszone.

Auswirkungen im Falle einer Eruption:

Sofern Auswirkungen zu erwarten sind werden Hotelaufenthalte geändert und Flüge ggf. vorverlegt, selbstverständlich in enger Absprache mit Ihnen.

Aktuell - Flüge und Flughäfen

Der Flugbetrieb am Flughafen Denpasar (Bali Ngurah Rai International Airport, DPS) sowie alle Flüge operieren aktuell normal. Der Flughafen in Denpasar ist 60km vom Gunung Agung entfernt und damit weit außerhalb der Sicherheitszone. Sollte es, z.B. durch vulkanische Asche, zu Beeinträchtigungen des Flugbetriebs kommen sind Ausweichflughäfen auf Lombok und Java erreichbar und im Rahmen der Krisenvorsorge bereits darauf eingestellt. Das gilt auch für den Flughafen Denpasar. Die Airlines bieten in der Regel Umbuchungsmöglichkeiten an sofern es tatsächlich zu Beeinträchtigungen kommt. Sollte es dazu kommen kümmern wir uns in Absprache mit Ihnen um die beste und schnellste Lösung.

Auswirkungen im Falle einer Eruption:

Sofern Auswirkungen auf den Flugverkehr auftreten werden wir in enger Absprache mit Ihnen entsprechende Flüge umbuchen und für den ggf. notwendigen Transport zu alternativen Flughäfen sorgen. Sofern es sich bei Ihren Flügen um Eigenbuchungen handelt setzen Sie sich bitte direkt mit Ihrer Airline in Verbindung und teilen uns eventuelle Änderungen unverzüglich mit damit wir entsprechende Anpassungen und Änderungen an Ihrem Programm, z.B. Transfer vom Alternativflughafen zum Startpunkt der Reise und eventuelle Zwischenübernachtungen, vornehmen können.

Zusammenfassend

Während der großen Vulkanausbrüche in Indonesien der letzten Jahre z.B. Merapi (2010, Java), Rinjani (2010, Lombok), Semeru (2010, Java), Sinabung (2013-Heute, Sumatra) Lokon (2013, Sulawesi) sowie beim Ausbruch Eyjafjallajökull auf Island 2010 konnten nahezu alle Reisen weitestgehend unverändert und mit nur geringen Beeinträchtigungen durchgeführt werden. Wir sind ständig in engem Kontakt mit den Behörden und unserern Partnern vor Ort und reagieren schnell, flexibel und vorausschauend.