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Megalithkultur auf Sumba, Sumba, Indonesien
Megalithen (von griechisch mégas = groß und líthos = Stein) sind große, oft unbehauenen Steinblöcke, die als Einzelsteine aufgerichtet, aber auch als Bausteine von Grab- und Kultanlagen benutzt wurden. Zeugnisse von Megalithkulturen finden sich in vielen teilen Indonesiens. Z.B. auf den Inseln Sumatra, Nias, Sumba oder Sumbawa. Bei den Megalithen in Indonesien handelt es sich meistens um Megalith-Mounmente der Protomalaien, die den Archipel zwischen 3000 und 1000 vor Christus besiedelten. Die Steinblöcke stehen in engem Zusammenhang mit Ahnenkulturen und Zauberei. Verzierungen sind eher selten und beschränken sich auf einfache geometrische Figuren. Auf der Insel Nias vor der Westküste Sumatras finden sich vielfältige Formen von Megalithen. Im Süden der Insel wurden große Treppenfluchten und Obelisken errichtet. Auch finden sich Steinreliefs an Mauern. Steinbänke dienen den Geistern als Ruheplatz.
Es wird berichtet, dass auf Sumba noch 1966 ein 11 Tonnen schwerer Megalith errichtet worden ist, der als Grabstein Verwendung fand.
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