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Die Pasola-Reiterkämpfe, Indonesien

Die Pasola-Reiterkämpfe, in denen sich die tradition der Stammeskriege fortsetzt, finden in einigen Gebieten Sumbas in den Monaten Februar bis April statt. Zwei Teams von Reitern reiten parallel zueinander aneinander vorbei und versuchen dabei sich mit Holzspeeren und Stöcken gegenseitig vom Pferd zu stossen. Bei den Spielen gibt es zwar häufig schwere, auch tödliche, Verletzungen jedoch führt dies nie zu Feindschaften, im Gegenteil, die Spiele festigen Freundschaften und zum Ende der Spiele feiern beide Teams zusammen.

Die Frauen und Kinder begleiten die Spiele mit den für Sumba typischen schrillen und vibrierenden Schreien und feuern so Ihre Männe zu Heldentaten an. Die Schreie sind Überbleibsel alter Bräuche mit denen man früher die Heimkehrenden Kopfjäger empfing.

Schauplätze des Pasola sind Bondokodi und Wanokaka.
Literatur zum Thema

Rundreisen zum Thema

Traditionelle Häuser auf Sumba

Pasola auf Sumba

  • 4 Tage
  • 555
  • CHF 650

Termin 2017: 23.03.2017 - 26.03.2017 In der Inselwelt Nusa Tenggaras sind alte Traditionen noch lebendig. Ein gutes Beispiel ist das Pasola-Reiterfest auf der Insel Sumba. In jedem Frühjahr treffen mit Speeren bewaffnete Reitergruppen aufeinander. Die Speere sind mittlerweile stumpf, doch die Teilnehmer treffen it ungebremstem Enthusiasmus aufeinander. Die Rundreise bringt Sie zum Höhepunkt der Fruchtbarkeitsrituale nach Sumba und Sie besuchen die Feierlichkeiten gemeinsam mit einem ortkundigen Führer.

Ikatwebereien sind in der ganzen Region verbreitet

Sumba: Webkunst und Megalithgräber

  • 4 Tage
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  • CHF 656

Sumba beheimatet eine einzigartige Kultur, die sich besonders in der Architektur der traditionellen Häuser und der Ikat Webkunst zeigt. Außerdem finden sich hier in Form von Steingräbern und Altären Überbleibsel der vergangenen Megalithkultur. Das farbenprächtigste Fest der Insel ist das Pasola-Ritual, bei dem bewaffnete Reiter gegeneinander antreten.

Megalithkultur auf Sumba

Sumba - Leben im Rhytmus der nyale

  • 6 Tage
  • 800
  • CHF 936

Sumba gehört zu den nichtvulkanischen Inseln im Süden der Nusa-Tenggara-Inselkette (Kleine Sunda-Inseln). Die Landschaft der gedrungenen Insel mit der ovalen Form wirkt unwirtlich. Das Klima ist heiß und trocken. Doch so abweisend das Land ist, so reichhaltig ist die Kultur der hier lebenden Menschen. Händler aus China und Europa schätzen die Insel in früheren Zeiten für das hier zu findende Sandelholz, Pferde und Sklaven, maßen ihr aber nicht genug Bedeutung zu, um sich in Kultur und Politik einzumischen. So konnte sich die einheimische Kultur beinahe unverändert von fremden Einflüssen erhalten. Für Besucher ist besonders Westsumba interessant. In der Trockenzeit, wenn die Felder brach liegen, kann man in einigen Dörfern Zeuge archaischer Fruchtbarkeitsrituale werden. Das bekannteste Fest ist das Pasola-Ritual, ein buntes und martialisch anmutendes Reiterfest, das im Februar/März begangen wird. Es ist Teil des nyale-Zyklus.