sunda-islands.com Lexikon

Nusa Tenggara, Indonesien

Nusa Tenggara ist der indonesische Name für die Kleinen Sunda-Inseln und bedeutet "südöstliche Inseln".
Das Gebiet erstreckt sich über ca. 1.500 km und umfasst die drei Provinzen Bali, West und Ost Nusa Tenggara. Wie die meisten Inseln des indonesischen Archipels sind die Kleinen Sunda-Inseln vulkanischen Ursprungs. Die höchste Erhebung ist der Vulkan Rinjani auf der Insel Lombok. Östlich von Bali verläuft die Wallace-Linie, die asiatische und australische Flora und Fauna trennt.
Die Hauptstadt der Provinz , die Bali und Nusa Penida umfasst, ist Denpasar.
Zur Provinz West Nusa Tenggara gehören insbesondere die Inseln Lombok, Sumbawa, Sangeang und Moyo. Hauptstadt ist Mataram auf Lombok.
Neben zahlreichen kleineren Inseln umfasst die Provinz Ost Nusa Tenggara Komodo, Flores, Palue, Adonara, Solor, Lomblen/ Lembata, Pantar, Alor, Sumba, Timor, Sawu und Rote. Die Hauptstadt Kupang befindet sich im westlichen Teil der Insel Timor. Indonesien hat die Unabhängigkeit von Osttimor, heute Timor-Leste, im Mai 2002 anerkannt.


Koordinaten: 8°0'17''S 118°29'19''E | GoogleMaps | GoogleEarth
Literatur zum Thema:
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Landschaft der Insel Komodo
Landschaft der Insel Komodo

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Rundreisen zum Thema

Strand von Timor © Oliver C. Thornton

Timor - Die Sandelholzinsel

  • 4 Tage
  • 515
  • CHF 562

Timor ist die östlichste der Kleinen Sunda-Inseln. In früherer Zeit war die Insel bekannt für den Handel mit wohlriechendem Sandelholz und Sklaven. Heute ist die Insel zweigeteilt. Der Westen gehört zu Indonesien, der Osten bildet den unabhängigen Staat Timor Leste. Im Verlauf dieser viertägigen Reise bereisen Sie die Provinz Westtimor und pendeln zwischen der Hauptstadt Kupang an der Westküste und Kefamenanu im Hochland. Sie besuchen traditionelle Dörfer im Inselinneren und lernen mehr über die lokalen Webstile zur Herstellung der berühmten Ikatstoffe.

Blick aufs Meer

Die letzten Walfänger von Lembata

  • 5 Tage
  • Preis auf Anfrage

Es gibt nicht mehr viele Dörfer, die traditionellen Walfang mit kleinen Holzschiffen und Harpunen betreiben. Eine der letzten Walfängergemeinschaften lebt im Süden der Insel Lembata. Folgen Sie dem Ruf der See und halten Sie gemeinsam mit den Dorfbewohnern Ausschau nach Pottwalen, Walhaien und großen Fischen.

Kraterseen des Vulkans Kelimutu

Vogelparadiese in Nusa Tenggara

  • 12 Tage
  • Preis auf Anfrage

Für naturinteressierte Reisende halten die Inseln der indonesischen Provinz Nusa Tenggara Timur einige Schätze bereit. Auf den verstreuten Inseln haben sich über die Jahre Tierarten entwickelt, die perfekt an ihren Lebensraum angepasst sind nun nur noch in einigen wenigen Regionen zu finden sind. Im Komodo Nationalpark leben die letzten großen Komodowarane. Mehrere Tage verbringen Sie an Bord eines Bootes im Nationalpark, bevor Sie nach Flores weiterreisen, um dort die drei farbigen Kraterseen des Vulkans Kelimutu zu sehen. Insbesondere für Vogelfreunde ist die Insel Sumba interessant. Im Manupeu Tanah Daru Nationalpark leben über 100 verschiedene Vogelarten, von denen mindestens sieben nur an diesem Ort auf der Welt vorkommen. Darunter u.a. der Orangenhaubenkakadu (Cacatua sulphurea citrinocristata) und der Sumbahornvogel (Rhyticeros everetti). Auch in diesem Nationalpark verbringen Sie mehrere Tage mit Natur- und Tierbeobachtungen.

Traditionelle Häuser auf Sumba

Pasola auf Sumba

  • 4 Tage
  • 555
  • CHF 605

Termin 2017: 23.03.2017 - 26.03.2017 In der Inselwelt Nusa Tenggaras sind alte Traditionen noch lebendig. Ein gutes Beispiel ist das Pasola-Reiterfest auf der Insel Sumba. In jedem Frühjahr treffen mit Speeren bewaffnete Reitergruppen aufeinander. Die Speere sind mittlerweile stumpf, doch die Teilnehmer treffen it ungebremstem Enthusiasmus aufeinander. Die Rundreise bringt Sie zum Höhepunkt der Fruchtbarkeitsrituale nach Sumba und Sie besuchen die Feierlichkeiten gemeinsam mit einem ortkundigen Führer.

Megalithkultur auf Sumba

Sumba - Leben im Rhytmus der nyale

  • 6 Tage
  • 800
  • CHF 873

Sumba gehört zu den nichtvulkanischen Inseln im Süden der Nusa-Tenggara-Inselkette (Kleine Sunda-Inseln). Die Landschaft der gedrungenen Insel mit der ovalen Form wirkt unwirtlich. Das Klima ist heiß und trocken. Doch so abweisend das Land ist, so reichhaltig ist die Kultur der hier lebenden Menschen. Händler aus China und Europa schätzen die Insel in früheren Zeiten für das hier zu findende Sandelholz, Pferde und Sklaven, maßen ihr aber nicht genug Bedeutung zu, um sich in Kultur und Politik einzumischen. So konnte sich die einheimische Kultur beinahe unverändert von fremden Einflüssen erhalten. Für Besucher ist besonders Westsumba interessant. In der Trockenzeit, wenn die Felder brach liegen, kann man in einigen Dörfern Zeuge archaischer Fruchtbarkeitsrituale werden. Das bekannteste Fest ist das Pasola-Ritual, ein buntes und martialisch anmutendes Reiterfest, das im Februar/März begangen wird. Es ist Teil des nyale-Zyklus.